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Weil die Jogginghose mehr ist als ein Kleidungsstück: Umfrage unter Otto-Kollegen zum Baumwoll-Klassiker im Kleiderschrank

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Dieses Zitat wird Karl Lagerfeld zugeschrieben. Ob er das wirklich so gesagt hat, ist umstritten. Sicher ist allerdings, dass die Aussage polarisiert und zur Diskussion einlädt.  

Bleiben wir aber erst mal sachlich, denn die Jogginghose ist für uns als Hersteller von Baumwollgarnen schon von Berufs wegen interessant. Für den Klassiker – ein relativ schwerer Bindefadenfutterstoff in reiner Baumwolle ohne Elasthan – kommen Baumwollgarne der Stärke Nm 50 zum Einsatz. Solche Garne laufen bei uns kilometerweise von den Spinnmaschinen.  

Nun zurück zur Lagerfeld’schen Aussage: Anlässlich des Welttags der Jogginghose, der jährlich am 21. Januar stattfindet, haben wir uns nämlich aufgemacht, die „innere Haltung“ zur Sporthose festzuhalten. Dazu haben wir eine kleine Umfrage im Kollegenkreis gestartet.  

 

„Das Erste, was ich an- und das letzte, das ich ausziehe“ 

In der Otto-Belegschaft hat die Jogginghose viele überzeugte Fans. Patrick Mielek, Leiter der Zwirnerei bei Gebr. Otto, ist einer davon: „Die Jogginghose ist für mich ein Wohlfühlfaktor. Man legt die Arbeits- oder Ausgehklamotten, die einen beengen, ab und rutscht in seine gemütliche Jogginghose. Ich trage sie zuhause, beim Einkaufen oder unter Freunden. Mir geht’s in der Jogginghose einfach gut. Ob das die anderen jetzt superschick finden oder nicht, kümmert mich weniger.“ 

Auch Hobby-Fotografin und Hundebesitzerin Judith Engel greift gern und häufig zur Jogginghose: „Bei mir geht nix ohne. Sie ist das Erste, was ich morgens an- und das letzte, was ich abends ausziehe – außer ich gehe zur Arbeit oder mit den Hunden raus.“ 

 

Vor allem sportlich 

Bei Team-Sportler Bernd Koszescha beginnen beim Stichwort Jogginghose die Augen zu leuchten und er kommt ins Erzählen: „Ich liebe die Jogginghose seit meiner Kindheit.“. Bedingungslos ist seine Zuneigung indes nicht: „Die Qualität muss passen. Im Winter gerne ein wenig wärmend, im Frühjahr und Herbst und im Sommer leicht und locker. Minderwertige Qualität kommt für mich nicht in Frage – das Kleidungsstück soll ja auch lange halten, angenehm zu tragen sein und Spaß machen.“  

Den Anspruch legt der engagierte Trainer auch an, wenn er sich um Sportklamotten für andere kümmert: „Bereits in den nächsten Monaten werde ich für unser Kids-, Teens- und Erwachsenen Basketballteam ein neues Joggingoutfit organisieren. Nach einem Hauptsponsor, der gerne auf dem Oberteil angedruckt werden möchte, suche ich noch.“  

Jenseits der sportlichen Seite hat die Jogginghose im Leben von Bernd Koszescha eine klare Rolle: „Jogginghosen kann man in der Freizeit immer tragen. Sogar tagsüber, dank Homeoffice, hat die Jogginghose einen ordentlichen positiven Schub bekommen. Aber natürlich sind ihr Grenzen gesetzt: Beim Candlelight Dinner mit seinem Lieblingsmenschen, beim Jahresgespräch mit dem Chef und auch beim Abschluss eines Vertrags hat eine Jogginghose nichts zu suchen.“ 

 

Flauschig, warm und bequem 

Ähnlich sieht das Kathrin Wolf, Assistentin der Geschäftsleitung. Sie trägt zuhause vor allem im Winter gerne Jogginghose, weil sie wärmer ist als eine Jeans – „und natürlich viel bequemer, wenn man sich abends aufs Sofa kuschelt. Bei der Arbeit hat sie für mich aber nichts verloren, auch wenn wir bei Otto keinen Dresscode haben. Bei uns ist im Sommer sogar eine kurze Hose in Ordnung.“ An der Stelle verrät noch ein weiteres Detail: „Wenn es richtig heiß ist, trägt sogar der Chef Bermuda."  

 

Textilien sind mehr als Bekleidung 

Der Chef hat in Sachen Jogginghose ebenfalls eine klare Meinung. „An der Aussage von Karl Lagerfeld ist schon etwas dran“, findet Andreas Merkel. „Hochwertige Textilien sind mehr als nur reine Bekleidung, das steckt ja auch im Spruch ‚Kleider machen Leute‘. Die Jogginghose als Sportklamotte, ‚Lounge Wear‘ oder hochwertig interpretiert in feinen Materialien – da bin ich voll dabei! Wer allerdings grundsätzlich auf Kleidung gar keinen Wert legt, hat nicht selten auch Schwierigkeiten in anderen Bereichen.“ 

 

Danke, liebes Otto-Team, für die rege Teilnahme an dieser Umfrage!