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Kleiner Jahresrückblick beim Sommerfest: "Schlechte Zeiten sind gut für gute Unternehmen"

Am letzten Freitag vor dem Betriebsurlaub feiert Gebr. Otto traditionell sein Sommerfest. Zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe gab Otto-Geschäftsführer Andreas Merkel einen Überblick über den Geschäftsverlauf der letzten Jahre. Durch die Corona-Pandemie habe sich in der Gesellschaft viel verändert und alle Industrieunternehmen seien Schwierigkeiten unterworfen. „Es heißt aber auch, schlechte Zeiten sind gut für gute Unternehmen“, so Merkel. „Für das, wie schwierig die Zeiten sind, bin ich dankbar und stolz darauf, wie gut wir sie bisher gemeistert haben.“ Der Geschäftsführer wies auf die Tatsache hin, dass selbst in Corona-Zeiten die Produktion größtenteils durchgelaufen sei, sieben Tage die Woche, 24 Stunden. Er nannte außerdem die erfreulich guten Jahresabschlüsse 2020 und 2021.

 

Dass Gebr. Otto optimistisch in die Zukunft blickt, zeigen die Investitionen in Balzheim. Dort werden sukzessive neue Spinn- und Spulmaschinen installiert; 2023 soll die Erneuerung des Maschinenparks abgeschlossen sein. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro. Zentral für die nächste Zeit sei das Thema Energie: „Die Gretchenfrage ist das Gas. Kommt es – und wenn ja in welcher Menge?“, so Merkel. Für eventuelle Ausfälle hat Gebr. Otto bereits Vorkehrungen getroffen, so dass Optimismus und Gelassenheit erlaubt seien.